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Regenerative Landwirtschaft

Wir verfolgen mit unseren Bewirtschaftungsmethoden einen regenerativen Ansatz. Das bedeutet, dass es nicht nur darum geht den Zustand unserer Böden zu erhalten (Nachhaltigkeit) sondern darum Sie nachhaltig zu verbessern. Bewertet und gemessen wird dieser Zustand nach den Kriterien des Humusgehaltes und der damit einhergehenden Kohlenstoffspeicherung und Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens, der Biodiversität und der Bodengesundheit

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Kuh Kohlenstoff Kreislauf

Die Integration von Weidetieren fördert den regenerativen Prozess. Durch das Abfressen der Pflanzen tragen Sie dazu bei, dass diese den Kohlenstoff den Sie aus der Atmosphäre gezogen haben wieder an den Boden abgeben.  In einem gesunden Boden wird die Biomasse der beim Abweiden absterbenden Pflanzenwurzel, Tierdung und die von Weidetieren niedergetrampelten Pflanzenreste zu neuem Humus umgebaut. Mikrobielles Bodenleben wandelt den Kohlenstoff photosynthesierender Pflanzen in langkettige Kohlenstoffverbindungen um. Je mehr Kohlenstoff im Boden vorhanden ist, desto höher ist seine Wasserspeicherkapazität.

Holi What?

Durch holistisches Weidemanagement (auch Mob-Grazing genannt) kann dieser regenerative Prozess beschleunigt werden.

 

Unsere Rinder sind ständig in Bewegung und bekommen alle paar Tage ein frisches Koppel. Indem wir den Weiden genügend Zeit lassen bis die  Wiederkäuer zurückkehren, können sich die einzelnen Pflanzen völlig entfalten und ein tiefes Wurzelwerk entwickeln. Das fördert nicht nur Biodiversität und Habitate für Insekten und Bodenkulturen, es wird auch genügend Biomasse gebildet, welche beim nächsten Rinderbesuch zum Teil abgefressen, zum Teil stehen gelassen und zum Teil niedergetrampelt und damit mit der Zeit wieder in den Boden eingearbeitet wird.